Samba
Zugriff vom Windows-PC auf das Dateisystem erleichtert das Einrichten
ungemein. Samba wird auf Wunsch gleich mitinstalliert. Falls nicht,
geht die Installation dank Debian recht einfach.
apt-get install samba
Dann noch die Konfiguration anpassen:
nano /etc/samba/smb.conf
Nachdem der PC nur im internen Netz steht lege ich mal auf Sicherheit
keinen Wert. Jeder darf mit root-Rechten zugreifen. Dazu wird unten in
der Datei dieser Bereich eingefügt:
[vdrhome]
comment = linux home
path = /
browseable = yes
valid users = root
guest ok = Yes
guest account = root
hide dot files = no
create mask = 0755
force create mode = 0755
writeable = Yes
Ausserdem wird bei den
globals
security = share
guest account = root
gesetzt. Es könnte auch irgendwo eine Option sein, die den root Zugang verbietet. Diese wird auskommentiert.
# invalid users = root
Ausserdem werden alle vordefinierten Bereiche zu CD-Roms usw. einfach auskommentiert.
Nun noch Samba neu starten:
/etc/init.d/samba restart
Ich weiss das diese Einstellungen alles andere als optimal sind. Aber
wenn ein Windows-User mal schnell zugreifen will, ohne sich stundenlang
mit Samba zu beschäfftigen, dann reicht dieses Vorgehen.
Umlaute:
Damit die Umlaute richtig funktionieren unter
[globals] einfügen:
client code page = 850
character set = ISO8859-15
Mögliche Probleme:
Wenn beim Zugriffsversuch der Windows-Explorer minutenlang einfreit,
dann könnte die Ursache der WebClient sein. Und zwar versucht dieser
über Port 80 auf dem entfernten Rechner eine Verbindung zum
WebDAV-Server herzustellen. Dort befindet sich aber die
VDRAdmin-Oberfläche, die damit herzlich wenig anfangen kann.
Lösung: Entweder VDRAdmin auf einen anderen Port legen oder den
WebClient-Dienst unter Windows deaktivieren (normalerweise startet er
automatisch).
Unter XP Professional trat diese Problem bei mir im Gegensatz zu XP Home allerdings nicht auf.
Diese Seite ist Teil der Hilfeseiten rund um Klaus Schmidingers VDR
(=Video Disc Recorder) für Linux basierend auf dem ct Projekt.